Rendite-Rechner

Der Amortisations-Rechner fragt „wann zahlt sich die Anlage zurück?“. Der Rendite-Rechner stellt dieselbe Anlage als Geldanlage dar: Welchen Gewinn bringt sie über 20 Jahre? Wie hoch ist die Rendite auf Ihre Investition? Und was hätte dasselbe Geld zu 2 % auf einem Festgeldkonto gebracht?

Rendite-Rechner

Ihre PV-Anlage als Geldanlage — Cashflow und Rendite über 20 Jahre

Schritt 1 von 2
Ihre Anlage
Dachform
Dachfläche
20 m²120 m²
Ausrichtung
Neigung
Stromverbrauch
2.000 kWh10.000 kWh

So funktioniert der Rechner

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Anlage beschreiben

Anlagengröße, Investition und Jahresverbrauch bestimmen Ertrag und Eigenverbrauch — dieselbe Grundlage wie im Photovoltaik-Rechner.

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Vergleichsanlage wählen

Als Messlatte dient eine risikoarme Geldanlage mit fester Verzinsung. Der Zinssatz ist frei einstellbar, damit Sie Ihre eigene Alternative einsetzen können statt einer unterstellten.

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Verlauf lesen

Das Ergebnis ist eine Jahrestabelle über 20 Jahre: Cashflow je Jahr, kumulierter Überschuss und Rendite — nicht nur ein Endwert, sondern der Weg dorthin.

Amortisation und Rendite beantworten verschiedene Fragen

Die Amortisationszeit sagt, wann das eingesetzte Geld wieder da ist. Sie sagt nichts darüber, was danach passiert — und die Anlage läuft typischerweise deutlich länger. Die Rendite stellt die andere Frage: Was bringt das Kapital über die gesamte Laufzeit, verglichen mit der Alternative, es einfach liegen zu lassen?

Dieser Rechner folgt derselben 25-Jahres-Projektion wie der Hauptrechner, zeigt sie aber als Jahrestabelle statt als kumulierten Endwert. Eingerechnet sind 0,5 Prozent Moduldegradation pro Jahr (NREL-Feldstudie), rund ein Prozent der Investitionssumme als jährliche Betriebskosten und ein einmaliger Wechselrichtertausch im 13. Jahr mit 1.000 bis 3.000 € (ADAC).

Was die Rechnung nicht leisten kann

Die Strompreissteigerung von 2 Prozent pro Jahr ist eine Annahme, keine Quelle — bewusst vorsichtig gewählt. Sie ist der empfindlichste Hebel der gesamten Projektion: Wer mit 4 Prozent rechnet, kommt auf deutlich bessere Zahlen, und genau deshalb steht der Wert offen da, statt in der Formel zu verschwinden.

Nicht enthalten sind Finanzierungskosten. Wer die Anlage über einen Kredit bezahlt, muss Zins und Tilgung gegen den Cashflow stellen. Ebenfalls nicht enthalten ist ein Restwert der Anlage nach der betrachteten Laufzeit.

Welche Stellschrauben das Ergebnis wirklich bewegen

Drei Größen entscheiden über die Rendite, und sie sind unterschiedlich gut beeinflussbar. Der Eigenverbrauchsanteil ist der stärkste Hebel: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ist 37,00 ct wert, jede eingespeiste 7,70 ct. Wer den Eigenverbrauch von 30 auf 50 Prozent hebt, verändert das Ergebnis mehr als jede Preisverhandlung beim Installateur.

Der Einkaufspreis je kWp ist der zweite. Der Rechner setzt 1.300 € an, das obere Ende der Fraunhofer-ISE-Spanne. Wer günstiger einkauft, verschiebt die gesamte Kurve nach oben — deshalb lohnt sich das Einholen mehrerer Angebote mehr als das Optimieren der letzten Modulreihe.

Der dritte ist die unterstellte Strompreissteigerung. Sie ist die unsicherste der drei und gleichzeitig diejenige, mit der sich das Ergebnis am leichtesten schönrechnen lässt. Aus diesem Grund steht sie im Rechner offen und vorsichtig bei 2 Prozent, statt in der Formel zu verschwinden.

Häufige Fragen

Mit welcher Rendite darf ich rechnen?

Das hängt vor allem vom Eigenverbrauchsanteil ab, denn selbst genutzter Strom ist mit 37,00 ct rund fünfmal so viel wert wie eingespeister mit 7,70 ct. Der Rechner gibt den Wert für Ihre Eingaben aus, statt eine allgemeine Zahl zu nennen.

Ist die Rendite steuerfrei?

Für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden sind Einspeiseerlöse und Eigenverbrauch nach § 3 Nr. 72 EStG einkommensteuerfrei. Der Rechner setzt keine Steuer an. Bei größeren Anlagen oder gewerblicher Nutzung gilt das nicht — dann ist eine steuerliche Beratung angebracht.

Warum wird mit 20 Jahren gerechnet und nicht mit 25?

Weil die Einspeisevergütung für 20 Jahre ab Inbetriebnahme festgeschrieben ist. Was danach kommt, ist offen — die Anlage läuft technisch weiter, aber zu welchem Erlös der Überschuss dann vergütet wird, lässt sich heute nicht belegen.

Wie wird der Vergleich mit Festgeld berechnet?

Die gleiche Investitionssumme wird mit dem von Ihnen eingestellten Zinssatz über dieselbe Laufzeit verzinst. Der Vergleich ist bewusst schlicht: Er soll eine Größenordnung liefern, keine Anlageberatung ersetzen.

Wie wirkt sich eine Finanzierung auf die Rendite aus?

Der Rechner unterstellt eine Zahlung aus Eigenmitteln. Bei einer Finanzierung sind Zins und Tilgung gegen den jährlichen Cashflow zu stellen. Liegt der Kreditzins unter der errechneten Rendite, verbessert die Finanzierung die Eigenkapitalrendite; liegt er darüber, verschlechtert sie sie.

Was ist nach Ablauf der 20 Jahre?

Die Anlage läuft technisch weiter, nur die feste Einspeisevergütung endet. Der Eigenverbrauch bleibt in vollem Umfang wertvoll, für den Überschuss braucht es dann eine Anschlusslösung. Weil sich deren Konditionen heute nicht belegen lassen, endet die Betrachtung bei 20 Jahren.